Das Quartier will keine Pinguine in seiner Badi

27.12 2015 Der Bund: Das Quartier will keine Pinguine in seiner Badi

Die Freunde der KaWeDe sehen in den Expansionsplänen des Berner Tierparks eine Bedrohung für ihr geliebtes Bad.

"Sie sprechen von einer feindlichen Übernahme: Der Verein Freunde der KaWeDe wehrt sich gegen die Pläne des Tierparks, das Restaurant der Badeanlage zusammen mit der KaWeDe zu betreiben. Das Restaurant eines Bades habe einen andern Charakter als ein Ausflugsrestaurant, sagt Eva Zbinden Kaessner von den Freunden der KaWeDe. «Es kann nicht sein, dass die Badenden sozusagen zu den Pinguinen für die Zoobesucher werden.» So würden sich nämlich die Gäste in Badehose fühlen, wenn das Restaurant in der Badi ein beliebtes Ausflugsziel würde.

Die Freunde der KaWeDe befürchten, dass es dem Tierpark weniger um ein gemeinsam betriebenes Restaurant geht als darum, den Tierpark auszuweiten. Dabei sehen sie einerseits die Sport- und Freizeitanlage beeinträchtigt, andererseits haben sie Angst, die Eintrittspreise würden zu teuer. «Die Spassbäder verlangen ja alle jenseitig hohe Eintrittsgebühren», sagt Zbinden Kaessner.

Grundsätzlich seien die Freunde der KaWeDe offen für Synergien zwischen KaWeDe und Tierpark. Doch müsste in diesem Fall die KaWeDe vom Tierpark unabhängig bleiben und weiterhin als Sportanlage mit Schwimmbad und Kunsteisbahn dem BSS unterstehen. ...."

Weitere Zeitungsartikel zur Ka-We-De sind unter der Rubrik "Politik und Medien" zu finden.

Posted by:


Share: